Freitag, 16. Januar 2015

Die Rockstar-Reihe 1 – Teresa Sporrer



Verliebe dich nie in einen Rockstar


Klapptext:


Ein Rockstar in ihrer Klasse! Zoey kann es noch gar nicht richtig glauben. Der angeblich coolste Junge aller Zeiten sitzt in Mathe plötzlich neben ihr. Acid. Ja, genau – DER Acid. Ungekämmtes Haar, verschlungene Tattoos auf den Armen, auffällige Sonnenbrille und natürlich tiefschwarze Klamotten. Vollkommen übertrieben, findet Zoey, und versteht nicht, warum ihre Freundinnen bei jeder seiner Bewegungen loskreischen müssen. Aber es kommt noch viel schlimmer. Acid braucht Nachhilfe in Mathe – und die will er ausgerechnet und ausschließlich von Zoey. (Quelle: Amazon)

Meinung


Der Grundgedanke dieser Geschichte gefällt mir natürlich sehr, da mal wieder ein Rockstar im Vordergrund steht. Wer hierbei allerdings meint, dass es sich wieder um einen verwöhnten, reichen Typen handelt, der von einer Tournee zur anderen fährt, hat sich geirrt. Acid/Alex ist zwar der Frontsänger einer Band, aber so berühmt sind sie noch nicht. Sie spielen ab und an mal in ihrem Stammclub, geben dort Konzerte und sind eher eine lokale Berühmtheit. Deshalb besinnt sich Alex auch wieder ein wenig und versucht im dritten Anlauf nun doch den Schulabschluss zu meistern. Er ist zwar ein Draufgänger, aber er wirkt sympathisch, wenn er die anderen Mädchen eiskalt abblitzen lässt um sich Zoey zu zuwenden. Sein Charakter hat mir gut gefallen, weil er einerseits den BadBoy spielt und andererseits anhänglich wie ein Hund ist.

Die Protagonistin der Geschichte ist Zoey, die zunächst nur die in Ruhe ihren Schulabschluss machen möchte, will einfach nichts von dem aufgeblasenen Rockstar neben ihr wissen. Sie möchte ihren anspruchsvollen Eltern immer nur gefallen und da passt ein Rockstar, der schon das Wort Ärger auf der Stirn stehen hat, nicht ins Konzept. Sie ist nach außen immer die Streberin, aber ihre eigentlichen Charakterzüge kommen erst nach und nach zum Vorschein. Hinter ihrer Fassade steckt haufenweise Temperament, dass nur darauf wartet sich gegen alles und jeden auflehnen zu dürfen.

Mit ihrem Charakter konnte am wenigsten warm werden. Bei ihr fehlt mir die gewisse Tiefe und die aufgesetzte Zickigkeit, ihre Moralansichten und ihr Streberdasein passen schon seit Beginn nicht zusammen. Sie ging mir im Verlauf der Geschichte häufig auf die Nerven, was mir für das Buch schon fast Leid tat. Allerdings machten ihre Freundinnen einen besseren Eindruck auf mich. Sie haben zwar ihre Macken, aber diese sind sehr reizvoll, wie zum Beispiel Serena, die von sich nur in der dritten Person Singular spricht.

Die Dialoge und Wortgefechte in dieser Geschichte haben mir nicht so sehr zugesagt, weil sie eher platziert und konstruiert wirken. Was noch deutlicher wird, wenn ein Einschub in den Gedankengängen der Protagonistin erfolgte, dass „ein solcher Satz eigentlich eher zu einem Roman passt“ oder „in einem Liebesfilm gehört“. Dadurch hatte ich immer das Gefühl aus dem Geschehen gerissen zu werden. Mein Lesefluss stellte sich auch nicht so ganz ein, da ich einerseits das Gefühl hatte in den Gedanken von Kali/Zoey festzustecken und mich immer im Kreis zu drehen und andererseits dachte, dass ich dagegen mit einigen Szenen abrupt konfrontiert werde.

Autor


Teresa Sporrer wurde 1994 in der kleinen österreichischen Stadt Braunau am Inn geboren. Da ihr Heimatdorf fast nur aus Feldern und Bäumen besteht, zieht es die Autorin seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr regelmäßig auf verschiedene Rockkonzerte und Festivals. Neben ihrer Liebe zur Musik hegt sie noch eine große Leidenschaft für Bücher und kümmert sich regelmäßig um ihren eigenen Bücherblog. Momentan bereitet sich die Autorin auf ihr Lehramtsstudium vor und arbeitet an neuen Geschichten, die sehr wahrscheinlich wieder von Rockstars handeln werden. (Quelle: Amazon)

Fazit


Alles in allem finde ich den Roman als Beginn nicht so schlecht wie es sich oben dargestellt hat. Ich will nur damit sagen, dass ich noch einiges gibt, das ich für verbesserungswürdig halte.

Geschichte: 2,5 / 5
Geschreibe: 2 / 5
Gefühle: 2,5 / 5


Insgesamt erhält das Jugendbuch „Verliebe dich nie in einen Rockstar“ von Teresa Sporrer von mir 7 von möglichen 15 Punkten und schafft es somit ins grüne Regalfach.

Weitere Teile der Reihe:
Band 2: Blind Date mit einem Rockstar
Band 3: Ein Rockstar kommt selten allein (eBook)
Band 4: Rockstar weiblich sucht (eBook)
Band 5: Der Rockstar in meinem Bett (eBook)

Informationen zum Buch:
Autor: Teresa Sporrer
Gebunden: 322 Seiten
Verlag: Im.press
Preis: 9,99 €

Kommentare:

  1. Schade, dass es dir nicht so gut gefallen hat :). Mir hat es damals richtig gut gefallen :)

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich werde auch den zweiten Teil lesen. Mal schauen, ob dieser mich mehr überzeugt (^.^) Daher gibt es noch ein wenig Hoffnung.

      Löschen
  2. Hi Doreen,
    ich bin jetzt schon ein paar Mal über den Titel gestolpert und dachte eigentlich könnte mir das Buch echt zusagen, aber das mit den Charakter von Zoey würde mir wahrscheinlich auch nicht gefallen, dabei fand ich gerade die Mischung dieser beiden total toll. Naja vielleicht werde ich irgendwann mal mir selbst ein Bild zu machen, vorerst brenne ich aber nicht so drauf ^^

    Finde dein Rezensionssystem echt Klasse, ich sollte mir auch mal eines ausdenken was mehr Feinheiten zulässt als 1-5 Sterne :P

    Ganz liebe Grüße,
    Jenni

    AntwortenLöschen